Name: Adrian Weidig

Geboren: 28.03.1995

Familienstand: Glücklich verheiratet

Der Anfang

Geboren im nicht so schönen Öhringen in Baden-Württemberg habe ich mich irgendwann über das Ganerben-Gymnasium Künzelsau zum Abitur geschlichen und dort die tolle Entscheidung getroffen: „Ich geh zur Bundeswehr.“

 

Zur Bundeswehr (2013)

Die eigentliche Intention war zuvor einen Beruf zu wählen mit oder in dem ich Menschen helfen kann. Für Anwalt und Arzt war ich mit meinem Notendurchschnitt nicht geeignet und mein Hobby (Informatik) wollte ich zu diesem Zeitpunkt nicht zum Beruf machen.  Also entschied ich mich nach vielen Beratungsgesprächen dazu den Beruf Soldat in Erwägung zu ziehen. Zuerst wollte ich Offizier werden doch am Karrierecenter wurde ich erst über die wirklichen Aufgabengebiete aufgeklärt. Offiziere wurden viel versetzt und im Land eingesetzt. Hier war für mich das persönliche Problem, dass mir die Nähe zur Familie schon immer das wichtigste war und ist. Somit entschied ich mich nach erfolgreicher Offiziersprüfung dazu den Haken bei der Verwendung in der Feldwebellaufbahn zu setzen und das Abenteuer begann.

Bei der Bundeswehr (2015)

Dort angekommen habe ich mit einigen anderen meine Feldwebelanwärter Ausbildung begonnen. Zu dieser Zeit gab es unterschiedliche Grundausbildungen je nach Verwendung. Damals noch mit Brille und einem lustigen Justin Bieber Haarschnitt (war da noch modern) begann über knapp ein Jahr hinweg eine große persönliche Weiterbildung. Abgesehen vom Äußeren welches sich durch die Ausbildung änderte habe ich mich entschlossen meine Augen zu lasern um während der Ausbildung nicht auf meine Sehhilfe angewiesen zu sein. Laut meiner Ehefrau soll mich das wohl auch definitiv ansehnlicher gemacht haben.

Nach der Feldwebelanwärterausbildung durfte ich viele andere Ausbildungen durchlaufen, durfte viele neue Leute (Kameraden) kennenlernen und lernte dieses Gefühl von Kameradschaft kennen. Kameradschaft kann man nicht beschreiben. Es ist keine Freundschaft. Kein bloßes Arbeitsverhältnis aber doch beides zur gleichen Zeit und mehr. Ein Gefühl welches mir immer in Erinnerung bleiben wird.

Das Kennenlernen (2016)

Während dieser Zeit war ich wie jeder anderer junge Mann gegenüber weiblicher Gesellschaft sehr aufgeschlossen. Eines Tages sah ich in unserer Familien-WhatsApp-Gruppe ein Bild welches von meiner Schwester gepostet wurde. Sie zeigte wie sie einer Frau die Haare geschnitten hatte, da sie aktuell eine Ausbildung zur Friseurin machte. Ich fasse mich kurz und sage einfach, dass mich das Bild von den Haaren neugierig auf die Person dahinter gemacht hat und ich von meiner Schwester die Nummer dieser Person haben wollte.

Das war der Tag als ich den ersten Kontakt mit meiner Ehefrau hatte. Wir lernten uns vorerst über WhatsApp kennen und schnell versuchte ich die Chance zu ergreifen Sie persönlich kennenzulernen. Mit der Ausrede „Ich besuche bald mal wieder meine Schwester“, welche ich eigentlich nie besuchte, schaffte ich es einen Weg in die WG meiner Schwester und ihr, Nicole, zu finden.

Wir lernten uns näher kennen und verliebten uns unglaublich schnell und noch schneller durfte ich ihren Sohn kennenlernen in welchen ich mich ebenfalls verliebte.

Schnell, schneller Wir (2016)

Wir ware beides Personen welche sich Hals über Kopf ineinander verliebten und viele Entscheidungen sehr schnell trafen und doch bereue ich bis heute keine einzige davon. Es dauerte einige Monate und wir zogen zusammen in das Haus meiner Eltern und es flogen Sprüche wie „Ende des Jahres erwarte ich einen Heiratsantrag“. Selbstverständlich war dies nicht so extrem gemeint wie es klingt und doch blieb dieser Satz in meinem Kopf hängen. Ende des Jahres ca. eine halbe Stunde vor Mitternacht machte ich meiner Prinzessin einen Heiratsantrag. Sie war eigentlich sauer auf mich, da ich den ganzen Tag wie ein Blöder versucht habe diesen vorzubereiten und sie bei den Silvestervorbereitungen kaum bis garnicht unterstützen konnte. Nichtdestotrotz war sie sprachlos.

„Schatz du musst jetzt was sagen.“ War mein erster Satz nachdem ich sie fragte ob sie mich heiraten möchte. „Oh äh“ (Kurze Pause die mir wie mein ganzes Leben vorkam) „JA“. Sie sagte ja und mein ganzer Körper fühlte sich an wie wenn er gerade explodiert.

Die Hochzeit (2017)

Das Jahr verging und unsere Hochzeit fand relativ spontan und klein am 04.10.2017 statt. Wir hatten nicht viel Geld für eine große Hochzeit, wollten nicht warten und das wichtigste war, dass wir einander haben. Die Planung wurde von meinen Eltern über den Haufen geworfen.

Wir hatten geplant, dass wir mit den wenigen Angehörigen die vor Ort waren, mit Biertischgarnitur im Haus und Garten meiner Eltern, feiern und einfach einen schönen Tag genießen. Nachdem wir eine romantische Zeremonie im Rathaus genießen durften fuhren wir zur Feierlocation. Dort an einem komplett anderen Ort angekommen waren wir in einem süßen kleinen Gasthaus und wurden von meinen Eltern überrascht welche einen Raum reserviert hatten und wunderschön vorbereitet haben. Wir waren hin und weg und verbrachten einen wunderschönen Tag gemeinsam mit unseren Freunden und Angehörigen.

Die Zeit danach und heute (bis heute)

In den Jahren nach unserer Hochzeit haben wir viel erlebt und durften unseren Hund Cookie und unsere Katze Ivy begrüßen, doch veränderten sich auch meine Sichtweisen und ich wurde erwachsener und reifer.

Ich konnte mich nicht mehr damit abfinden die restliche Bundeswehrzeit als Panzergrenadierfeldwebel zu verbringen. Der Fakt, dass ich quasi nichts gelernt habe was ich vorweisen konnte war und ist für mich nicht tragbar. Ich entschied mich mein Hobby, der Informatik, welches ich bereits all die Jahre zuvor weiterhin als Hobby hatte zu vertiefen.

 

Streaming

Eines Tages saß ich auf der Couch und spielte gemütlich in meinem Fernsehsessel als meine Frau sagte: „Warum streamst du eigentlich nicht? Ob du jetzt dasitzt und zockst oder die Leute dir zuschauen ist doch egal.“ Das brachte mich ins Grübeln und nach erstmaligem Verneinen fasste ich doch Interesse und beschäftigte mich intensivst damit und was man da denn so alles braucht. Mein erster Stream war chaotisch und doch bildete sich schnell ein Interesse durch einzelne Leute welche leider nicht lange blieben. Es war ein tolles Gefühl mich mit den Leuten unterhalten zu können die warum auch immer mir zuschauten. Noch verwunderter war ich als die erste Spende und das erste Abo reinflatterte. Das Geld war mir egal aber allein dieser Fakt „Da hat jetzt einfach jemand Geld für mich ausgegeben. Für mich!!“. Das war und ist einfach unglaublich surreal.

Ich beschäftigte mich mehr und mehr mit der Materie und lernte schnell, dass es ein wenig mehr als nur meine Laptopkamera braucht um es für mich persönlich zufriedenstellend den Leuten zu zeigen was ich denn so mache. Ebenso war ich der Meinung, dass es nicht gerecht ist den Leuten schlechte Qualität zu liefern. So entschied ich mich auf den anderen Social Media Kanälen aktiv zu werden und alles was man so um einen Stream herum aufbauen kann zu aktivieren. Jeder der mich egal wo sehen sollte, sollte sehen können, dass ich mich für eine ordentliche Präsentation für meine Zuschauer engangiere und nur das Beste für diese Leute geben möchte die möglicherweise MIR zuschauen wollen und dies meine Art ist Danke zu sagen.

 

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